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CDU/CSU: Endlagersuche nicht weiter verzögern

In der letzten Woche wurde bekannt, dass der Fahrplan für ein Endlagerkonzept für radioaktive Abfälle des Bundesumweltministeriums feststehen soll. Die Bundestagsfraktion von CDU und CSU sieht hierin allerdings eine weitere Verzögerung der Endlagerfrage.

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Berlin (red) - Nach Ansicht der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Katherina Reiche ist der Vorschlag des Bundesumweltministeriums zur alternativen Standortsuche ist nicht geeignet.

Eine endgültige Entscheidung über den Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst im Jahr 2020 ist nicht akzeptabel, so Reiche. Weitere "Suchschleifen" führten nicht zu besseren Lösungen, sondern nur zu Verzögerungen und höheren Kosten. Es müsse endlich Klarheit herrschen.

Die Union spricht sich weiterhin für den Standort Gorleben als Endlager für radioaktive Abfälle aus. Sie fordert, das Moratorium zur Erkundung des Salzstockes in Gorleben "unverzüglich aufzuheben" und die Erkundungsarbeiten fortzusetzen. Alle bisher gewonnenen fachlich-wissenschaftlichen Erkenntnisse stünden einer Eignung von Gorleben nicht entgegen.

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