Festhalten

CDU Brandenburg votiert für Braunkohlenstrom

Für die CDU ist aus Braunkohle gewonnener Strom für Brandenburg unverzichtbar. Neben der Versorgungssicherheit nannte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns auch "strukturpolitische Aspekte" als Grund für das Festhalten an dem nicht mehr unumstrittenen Energieträger.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp/sm) - Für die CDU bleibt die Braunkohle Brandenburgs Energieträger der Zukunft. Dafür sprach sich der Landesvorstand nach Angaben eines Sprechers einstimmig aus. "Aus strukturpolitischen Aspekten und wegen der Versorgungssicherheit dürfen wir auf Braunkohle als heimischen Energieträger nicht verzichten", sagte der CDU-Landesvorsitzende und Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns am Montag.

Zum Schutz des Klimas forderte der Landesvorstand aber eine Verringerung der Kohlendioxidemissionen. Das sollte durch die Modernisierung der Kraftwerke und die Entwicklung neuer Technologien zur Abtrennung von Kohlendioxid geschehen.

Das Gremium forderte den Bund auf, bei der Erneuerung des deutschen Kraftwerkparks die Investitionen in hoch effiziente Anlagen zur Braunkohleverstromung gegenüber denen in Gas- und Steinkohlekraftwerke nicht zu benachteiligen. Deshalb müsse beim Emissionshandel ein brennstoffspezifischer Richtwert von 950 Gramm pro Kilowattstunde für Braunkohle im Zuteilungsgesetz für 2008 bis 2012 verankert werden.