Verbrauch senken

Bundeswettbewerb für effizientere Straßenbeleuchtung

Rund ein Drittel der Straßenbeleuchtung in Deutschland ist 20 Jahre und älter und verbraucht oft mehr Energie als nötig. Derzeit tauschen die Kommunen pro Jahr nur drei Prozent der Straßenbeleuchtung aus. Der Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" soll Anstöße für eine schnellere Modernisierung geben.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Bundeswettbewerb wurde vom Bundesumweltministerium (BMU), der KfW-Bankengruppe und dem Umweltbundesamt (UBA) gestartet. Mit dem Austausch alter Straßenlaternen lasse sich der CO2-Ausstoß um eine Million Tonnen pro Jahr senken, "die Kommunen können außerdem viel Geld sparen", so UBA-Präsident Troge.

Der erste Teil des Bundeswettbewerbs richtet sich an die Anbieter moderner Beleuchtungstechnik. Im Ergebnis dieses Technikwettbewerbs soll eine Sammlung am Markt verfügbarer, energieeffizienter Techniken für die Stadtbeleuchtung vorliegen, die die Kommunen nutzen können.

Bei dem im Herbst 2008 anschließenden zweiten Teil sind Kommunen aufgefordert, Konzepte zur Erneuerung ihrer Stadtbeleuchtung vorzulegen. Eine Fachjury aus Vertretern einschlägiger Verbände zeichnet die besten Konzepte aus. Die Kommunen können für die Umsetzung eine Investitionsförderung aus dem Umweltinnovations­programm des BMU erhalten. Mit dem bei den Betriebskosten gesparten Geld können die Kommunen in den Folgejahren ihre finanzielle Situation verbessern und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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