Strahlung

Bundesregierung: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Krankheiten und Atomkraftwerken

Als Antwort auf eine Kleine Anfrage der PDS kann die Bundesregierung keine Zusammenhänge zwischen Krankheiten und dem Wohnort in der Nähe eines Atommeilers sehen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Ein Zusammenhang zwischen Strahlung und Krankheitsgeschehen in der Nähe von Atomkraftwerken kann nicht gesehen werden. Die Strahlung in der Nähe von Atommeilern liege weit unter der natürlichen Strahlenexposition, erklärte die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 14/6818) auf eine Kleine Anfrage der PDS (Bundestagsdrucksache 14/6773) heute im Bundestag.

Weiter heißt es, die Autoren einer vorangegangenen Studie zu diesem Thema hätten eine statistische Neubewertung von Dr. Alfred Körblein, der eine erhöhte Krebsrate bei Kindern in der Umgebung von Atomkraftwerken festgestellt habe, kritisiert. Die Autoren würden durch die Neubewertung ihrer Daten die Grundsätze guter epidemiologischer Praxis verletzt sehen. Sie monierten das "beliebige irreführende" Kopieren von Daten und teilten die Meinung von Körblein nicht, erklärt die Regierung. Weitere bisher durchgeführte Studien würden kein eindeutiges Bild über einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhten Kinderkrebserkrankungen und Atomkraftwerken ergeben.