Bundesrat verabschiedet Energiegesetz

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Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) zugestimmt. Damit hat die Länderkammer den Weg für den Aufbau einer modernen und umweltfreundlichen Energiewirtschaft freigemacht. Das EEG schafft u.a. die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb von Solaranlagen und Windgeneratoren in Deutschland.


Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) begrüßt das neue Gesetz und sieht in ihm ein starkes Fundament für den Aufbau einer leistungs- und international wettbewerbsfähigen Deutschen Solarindustrie. Der Verband rechnet hierzulande infolge des Gesetzes mit einer Verzehnfachung der jährlichen Solarinvestitionen bis zum Jahr 2005.


Nach dem neuen Gesetz müssen Energieversorger zukünftig jede ins öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom über eine Laufzeit von 20 Jahren mit 99 Pfennigen vergüten. Die Kombinationsmöglichkeit der attraktiven neuen Solarvergütung mit dem 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau, das Investoren und Eigenheimbesitzern zinsfreie Darlehen für den Bau von Photovoltaikanlagen gewährt, macht Solartechnik jetzt auch wirtschaftlich interessant. Carsten Körnig, Geschäftsführer der UVS: "Das Gesetz ist der Schlüssel ins Solarzeitalter und eine Sternstunde für den Klimaschutz. Die Solarwirtschaft steht mit neuen Fabriken in den Startlöchern. Wir rechnen in den kommenden Wochen mit einer explodierenden Nachfrage und einem Solarboom in Deutschland."


Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft hat eine Info-Hotline eingerichtet, unter der sich Solarinteressenten kostenlos über die neuen Förderbedingungen und technische Möglichkeiten zur Errichtung einer Solaranlage beraten lassen können. Die Telefonnummer ist: 030-44009123.