Strom-News
Röttgens ProblemDer Bundesrat reagiert auf kritische Stimmen und blockiert vorerst das umstrittene Gesetz, das Kürzungen in der Förderung von Solarstrom vorsieht. Das von Umweltminister Röttgen angestoßene Gesetz muss nun neu verhandelt werden. Im Angesicht der anstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen könnte das auch politische Auswirkungen haben.
Wie die Solarförderung in Zukunft aussieht, muss nun neu verhandelt werden.
(Foto / Abb.: Klaus-Uwe Gerhardt / Pixelio.de)Berlin (dapd/red) – Der Bundesrat hat die geplante Kürzung bei der Förderung von Solarstrom vorläufig gestoppt. Die Länderkammer beauftragte am Freitag den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern, das Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Damit musste Bundesumweltminister Norbert Röttgen, CDU-Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, unmittelbar vor der Landtagswahl eine Schlappe hinnehmen.
Mit dem Gesetz sollen nach dem Preisverfall für Fotovoltaikanlagen die Vergütungssätze für Strom aus Sonnenenergie um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden. Die Kritiker des Gesetzes werfen Röttgen vor, eine Wachstumsbranche zu schädigen. Bislang wird die Solarförderung aus Aufschlägen auf die Stromrechnungen der deutschen Verbraucher gezahlt.
Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mitteilte, stieg die Menge des in die deutschen Netze eingespeisten Solarstroms in den ersten vier Monaten 2012 im Schnitt um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Windanlagen lieferten in der gleichen Zeit 25 Prozent mehr Strom.
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Sonne und Wind werden für die hiesige Stromerzeugung immer wichtiger. Die Menge des in die deutschen Netze eingespeisten Solarstroms stieg in den ersten vier Monaten 2012 im Schnitt um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mitteilte.
Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wollen lieber jetzt als gleich ein Bundes-Energieministerium und dafür bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Druck machen. Bislang hat sich die Kanzlerin dagegen gesperrt, allerdings gibt es einige Gründe, die dafür sprechen.
Solaranlagenbetreiber müssen sich auf deutliche Einschnitte einstellen, die in mehreren Schritten greifen werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das deutliche Einschnitte bei den so genannten Einspeisevergütungen vorsieht.
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich sich auf eine deutliche Förderkürzung für Solarstrom geeinigt, einige Details aber noch umgeworfen. Wir fassen zusammen, wie Sonnenstrom künftig subventioniert werden soll, wer davon profitiert und wer unter den jetzt beschlossenen Änderungen leidet.
Die Ökostromgruppe Freiburg GmbH hat für 100 Millionen Euro 20 Windräder bestellt. Diese sollen im Schwarzwald aufgestellt werden und 45.000 Haushalte mit Strom versorgen. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf die Beteiligung von Bürgern aus der Region, mit denen es gemeinsam die Energiewende vorantreiben will.Strompreise vergleichen
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