Verfahrensschritte

Bundesnetzagentur will Gleichbehandlungsprogramm durchsetzen

Die Bundesnetzagentur hält es für nicht akzeptabel, dass diverse Energieversorger noch immer nicht ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Vorlage des Gleichbehandlungsprogramm laut § 8 Abs. 5 EnWG nachgekommen sind und will dagegen jetzt Verfahrensschritte einleiten.

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Bonn (red) - Auf einer Veranstaltung vor etwa 100 Gleichbehandlungsbeauftragten von Energieversorgern hat die Bundesnetzagentur am in dieser Woche ihre Erwartungen an das Gleichbehandlungsprogramm gem. § 8 Abs. 5 EnWG dargelegt.

"Es ist nicht akzeptabel, dass immer noch Unternehmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Vorlage des Programms nicht nachgekommen sind", sagte Martin Cronenberg, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Er kündigte Verfahrensschritte dagegen an. Denn auf Basis dieses Programms müssen die Unternehmen bis 31. März dieses Jahres ihren ersten Gleichbehandlungsbericht vorlegen.

"Das Gleichbehandlungsprogramm stellt eine Art Zeitplan für die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen hin zu einem nachweisbar diskriminierungsfreien Netzzugang dar", erläuterte Karsten Bourwieg, Referatsleiter des Entflechtungsreferates der Bundesnetzagentur. "Konkrete Maßnahmen setzen die Analyse aller Geschäftsprozesse im Hinblick auf ihr Diskriminierungspotential voraus."