Genehmigt

Bundeskartellamt: RWE darf eprimo übernehmen

Der Stromkonzern RWE Energy hat vom Bundeskartellamt grünes Licht zur Übernahme der Vertriebsgesellschaft eprimo GmbH erhalten. Das Unternehmen versorgt derzeit über 140.000 Privat- und Geschäftskunden mit Strom und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 100 Millionen Euro.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Dortmund (red) - RWE wolle mit eprimo bundesweit preisbewusste Kunden ansprechen. "Mit eprimo macht RWE ein attraktives internetbasiertes Basisangebot für Kunden, die kein breites Serviceangebot erwarten", so Dr. Andreas Radmacher, Vertriebsvorstand von der RWE Energy AG. eprimo sei als Ergänzung zu den klassischen Angeboten der RWE-Regionalgesellschaften gedacht, die sich durch lokale Nähe zum Kunden und persönliche Beratung auszeichnen.

Die Stadtwerke Mainz AG und die RWE Energy AG, Dortmund, hatten am 22. Dezember 2006 eine Vereinbarung über die vollständige Übernahme der Vertriebsgesellschaft eprimo GmbH unterzeichnet, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der ÜWG. Die ÜWG gehört zu je 50 Prozent den Stadtwerken Mainz und der RWE Energy. Nach dem positiven Kartellamts-Entscheid wird RWE nun die konkrete Ausgestaltung des Angebots von eprimo vornehmen und die Integration von eprimo umsetzen.