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Akute GefahrIm Atommülllager Asse besteht die akute Gefahr eines Deckeneinsturzes. An der Decke der Einlagerungskammer 7 seien mehrere Ablösungen erkennbar, so das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Es müsse damit gerechnet werden, dass größere Gesteinsbrocken von der Decke auf die dort gelagerten Fässer mit radioaktiven Abfällen fallen.
Wolfenbüttel (ddp/red) - "Ein Einsturz der gesamten Decke droht aber nicht", sagte BfS-Sprecher Florian Emrich der Nachrichtenagentur ddp. Sollten Deckenteile auf die Fässer stürzen, könnten diese jedoch beschädigt werden. Es könne dann auch zur Aufwirbelung von Salzstaub und radioaktiven Partikeln kommen. Freigesetzte Schadstoffe könnten in die Grubenluft und in andere Bereiche des Grubengebäudes gelangen. Eine Gefährdung der Umgebung des Atommülllagers bestehe jedoch nicht, erklärte Emrich.
Kammer 7 liegt in 725 Meter Tiefe. Es handele sich um eine offene Kammer, sagte Emrich. Sie sei bislang nicht vollständig mit Salzgrus verfüllt worden. Insgesamt lagerten dort etwa 8500 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen. Einige Fässer seien nicht oder nicht vollständig von Salz bedeckt. Zur Gefahrenabwehr würden diese Fässer nun mit einer Salzschicht zugedeckt, sagte Emrich. Die "schalige Ablösung" an der Decke der Kammer werde entfernt. Die Arbeiten sollen in der kommenden Woche beendet sein.
Bereits Anfang dieses Jahres war bekanntgeworden, dass eine andere Kammer im Bergwerk Asse vom Einsturz bedroht ist. In dieser Kammer 4 liegen etwa 6000 Atommüllfässer.
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In Prenzlau wurde heute der Grundstein für ein Hybridkraftwerk gelegt. Bei der Anlage handelt es sich nach Angaben des Investors Enertrag um das weltweit erste Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk, dieses bringt Windkraft, Biogas und Wasserstoff physikalisch miteinander in Verbindung.
Die Zirkulation von Warmwasser beansprucht viel Energie und sollte deshalb möglichst vermieden werden. Bauherren sollten dies schon bei der Planung einer Anlage berücksichtigen, rät die Verbraucherzentrale Saarland.
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