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30.07.2009, 11:17 Uhr

Strom-News

Glühbirnen hamstern unsinnig

Bundesamt: Energiesparleuchten haben viele Vorteile

Hamsterkäufe von Glühbirnen vor dem Verkaufsverbot ab September sind nach Einschätzung des Umweltbundesamtes "unsinnig". Energiesparleuchten brächten zahlreiche Vorteile. Dass diese nur kaltes Licht lieferten, schnell kaputt gingen und lange bräuchten, bis sie hell würden, seien Vorurteile, die längst überholt seien.

Berlin (afp/red) - . Bei der Lichtfarbe gebe es Töne, die der Glühbirne nahe kämen, und Qualitätslampen ließen sich bis zu 30.000 Mal an- und ausschalten, bevor sie kaputtgingen. Energiesparlampen schnitten mit ihrer Umweltbilanz von der Herstellung bis zum Lebensende zudem "erheblich besser" ab als Glühbirnen.

Energiesparlampen_groß_01 (Foto / Abb.: Sabine/Fotolia.de)

Nur Deutsche hamstern offenbar Glühbirnen

Der Verkauf von Glühlampen in Deutschland stieg laut einer GfK-Studie in den ersten Monaten des Jahres um 17 Prozent. In anderen EU-Ländern ging der Absatz demnach dagegen deutlich zurück. In den Niederlanden wurden knapp 35 Prozent weniger Glühbirnen verkauft, in Großbritannien 23 Prozent und in Frankreich fast neun Prozent weniger.

Glühbirnen verschwinden bis 2012 aus den Läden

Das Glühlampen-Vermarktungsverbot, das die EU Ende vergangenen Jahres beschlossen hat, um ihre Energieeffizienz- und Klimaschutzziele zu erreichen, tritt ab 1. September stufenweise in Kraft. Zunächst werden 100-Watt-Birnen sowie sämtliche matten Exemplare aus den Regalen im Handel verschwinden. Bis zum 1. September 2012 werden dann schrittweise alle Glühbirnen vom Markt genommen.

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