Stadtwerke mit dabei

Bund zeichnet "Bioenergie-Regionen" aus

Mit bis zu 400 000 Euro werden die Entwicklungskonzepte der 25 Gewinner des Wettbewerbs "Bioenergie-Regionen" gefördert. Die Sieger wurden nun vom Landwirtschafts- und Verbraucherministerium prämiert. Allerorten haben sich die Stadtwerke an den Projekten beteiligt.

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Berlin (red) - Landwirtschafts- und Verbraucherministerin Ilse Aigner hat in Berlin die 25 Gewinner des Wettbewerbs "Bioenergie-Regionen" gewürdigt. Bundesweit waren über 200 Regionen dem Aufruf gefolgt, innovative Konzepte zur regionalen Nutzung von Bioenergie zu entwickeln. Die Siegerregionen werden bei der Umsetzung ihrer Entwicklungskonzepte mit jeweils bis zu 400.000 Euro gefördert.

"Die hohe Beteiligung der kommunalen Energiewirtschaft an den preisgekrönten Konzepten zeigt, dass Stadtwerke der zentrale Ansprechpartner für die Verwirklichung nachhaltiger und klimafreundlicher Versorgungskonzepte sind", kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Hans-Joachim Reck.

Als exemplarische Beispiele für das Engagement der Stadtwerke dienen laut VKU die drei Siegerregionen Jena-Saale-Holzland, Ludwigsfelde und Eifel. Hier haben die Stadtwerke ihr Know-How für den Ausbau des Bioenergieanteils in den Prozess eingebracht, Unterstützung bei der Ablösung von fossilen Energieträgern durch biogene Rohstoffe und andere Formen erneuerbarer Energien zugesichert und die Erzeugung von Wärme und Strom aus Biomasse und Bioenergie voran gebracht.