Förderung

Bund fördert Beratung zum Energie sparen für Wohnhäuser

Energiesparen in Wohnhäusern zahlt sich buchstäblich aus. Nicht nur das Klima, auch der Geldbeutel profitiert davon. Denn qualifizierte und unabhängige Energieberatungen werden weiterhin vom Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilt.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp/red) - Dafür wird das entsprechende Förderprogramm für Privatpersonen sowie kleinere und mittlere Unternehmen bis Ende 2014 verlängert. Gefördert werden Beratungen in Gebäuden, deren Baugenehmigung vor 1994 erteilt wurde.

Bis zu 300 Euro Zuschuss für Vor-Ort-Beratung

Bei Vor-Ort-Beratungen steuert der Bund nach wie vor bis zu 300 Euro bei. Wer zusätzlich noch eine Stromberatung in Anspruch nimmt, erhält 50 Euro zusätzlich. In diese Beratungen einbezogen werden können wahlweise thermografische Untersuchungen oder Luftdichtigkeitsprüfungen, sogenannte Blower-Door-Tests.

Vorschläge zu Wärmeschutz und Heizung

Eigentümer erhalten Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen, etwa zur Verbesserung des Wärmeschutzes oder der Heizungsanlage. Ergänzend werden die Kosten und die Wirtschaftlichkeit möglicher Investitionen errechnet. Mieter erhalten die Ergebnisse mit Zustimmung des Vermieters.

Förderanträge müssen vom Energieberater vorab gestellt werden. Nähere Informationen und eine Liste der antragsberechtigten Berater sind im Internet zu finden unter bafa.de (Rubrik Energie / Energiesparberatung).