BUND Bergstraße startet Ökostromkampagne "Spar Watt"

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Unter dem Titel "Spar Watt" hat der BUND Bergstraße jetzt eine Kampagne zum Umstieg auf grünen Strom gestartet. Als ersten Schritt bezieht das Kreisbüro in Heppenheim Strom aus rein regenerativen Energiequellen von der HEAG NaturPur AG. Gemeinsam mit dem Energieversorger ruft der BUND anschließend seine Mitglieder auf, als Privatkunden ebenfalls Ökostrom zu beziehen. Denn jeder Einzelne könne entscheiden, ob er von fossilem und nuklearem Billigstrom umsteigt auf die zukunftsfähigen regenerativen Energieträger.


"Die Wahl der HEAG NaturPur AG als Ökostromversorger fiel uns leicht", erklärt Guido Carl, stellvertretender Vorsitzender des BUND Bergstraße die Entscheidung. "NaturPur hat schon zahlreiche Photovoltaikanlagen, Wind- und Wasserkraftwerke in unserer Region. Vor allem aber wird der Gewinn aus dem umweltfreundlichen Stromgeschäft wieder in neue Anlagen investiert, die sonst nicht gebaut würden. Damit wird die von uns gewünschte, dauernde Veränderung der Stromproduktion hin zu regenerativen Energien erst gesichert." Motiv für die Ökostromkampagne sind für den BUND die immensen Probleme, die bei der Energieversorgung mit fossilen und nuklearen Energieträgern auftreten: Einerseits die Entsorgung hochradioaktiver Müllberge aus der Kernenergienutzung, andererseits die Aufheizung der Erdatmosphäre durch Abertausende Tonnen Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe.


Zu einem guten Öko-Gewissen ohne große Kosten will der BUND seinen Mitgliedern gemeinsam mit der NaturPur AG verhelfen. In den nächsten Tagen werden BUND-Mitglieder den Aufruf erhalten, zukünftig Strom aus regenerativen Quellen zu kaufen. Tipps zum Stromsparen machen den privaten Ausstieg aus der Kernkraft leichter und begleiten diese Aktion über das Jahr 2001. NaturPur stellt hierfür ein Energiesparpaket zur Verfügung: Ein umfangreicher Leitfaden zeigt Beispiele auf, wie bis zu 25 Prozent Strom im Haushalt eingespart werden können.