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CO2-VerpressungEine Bürgerinitiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung der Altmark über die Risiken des CO2 Endlagers in Salzwedel aufzuklären. Zudem sammelt man Unterschriften gegen die geplante CO2-Verpressung.
Salzwedel (ddp/red) - Mit einer Informations-Plattform im Internet informiert eine Bürgerinitiative gegen das CO2-Endlager im Altmarkkreis Salzwedel ab Donnerstag über die sogenannte CCS Technologie. Viele Bürger hätten zwar von der geplanten CCS-Anlage zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid gehört, doch genauso viele wüssten gar nichts mit CCS und der Verpressung anzufangen, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative, Lothar Lehmann. Die Bürgerinitiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung der Altmark über die Risiken des Endlagers aufzuklären. Aus diesem Grund werden jetzt auch Unterschriften gegen die geplante CO2-Verpressung gesammelt.
Bei CCS handelt es sich um die Technologie zur Kohlendioxid-Abscheidung und -Speicherung. Die Bundesregierung hatte vor einem Jahr entschieden, die sogenannte CCS-Technologie zu erforschen. Mit der CCS-Technik soll das klimaschädliche Kohlendioxid, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht, abgeschieden und unterirdisch gelagert werden. Das in der Altmark vorhandene Erdgaslager, das für die Verpressung genutzt werden soll, erstreckt sich den Angaben zufolge über 2000 Quadratkilometer und ist damit das zweitgrößte in Europa. In dem Gebiet wohnen etwa 100.000 Menschen.
Die Aktivisten sehen sich nach eigenen Angaben als "Versuchskaninchen für ein Experiment mit ungewissem Ausgang". Zudem befürchten sie unter anderem Einbrüche im Tourismus, wenn die Altmark ein "Image als Entsorgungsregion für CO2" erhält. Dier Bürgerinitiative sprichet sich stattdessen dafür aus, die Altmark als Standort für erneuerbare Energien weiter auszubauen.
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