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InformationsstelleDie Informationsangebote des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zum geplanten Atommüllendlager Schacht Konrad werden nach Angaben der Behörde gut angenommen. So hätten bereits 5000 Interessierte die Konrad-Informationsstelle in Salzgitter seit deren Eröffnung vor einem Jahr besucht, teilte das BfS im Internet mit.
Salzgitter (ddp/red) - Unter den BEsuchern seien auch Schulklassen, Vereine, Polizei und Feuerwehr gewesen. Von dem Angebot einer Grubenfahrt in Schacht Konrad hätten seit dem vergangenen Juni mehr als 3200 Bürger Gebrauch gemacht. Im gleichen Zeitraum sei rund 40.000 Mal die neue Internetseite des BfS zu Schacht Konrad aufgerufen worden.
Die Behörde baut das ehemalige Eisenbergwerk in Salzgitter derzeit zum nationalen Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll um. Die Genehmigung gilt für die Einlagerung von bis zu 303.000 Kubikmetern Abfälle. Das Endlager soll 2013 oder 2014 in Betrieb gehen. Falls radioaktive Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse geborgen werden, kommen auch diese in den Schacht Konrad.
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Bei der Suche nach Bombenblindgängern und Munition auf dem Gelände des künftigen Atommüllendlagers Schacht Konrad sind Experten erstmals fündig geworden. In drei Meter Tiefe sei eine zwei Kilogramm schwere Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen worden, teilt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf seiner Website mit.
Gut drei Viertel der radioaktiven Abfälle im Atommülllager Asse stammen aus Kernkraftwerken. 74 Prozent des radioaktiven Inventars können "direkt oder indirekt den Kernkraftwerken" zugeordnet werden, so Bundesumweltminister Gabriel. Daher stünden die AKW-Betreiber bei der Schließung des maroden Bergwerks maßgeblich in der Verantwortung.
Die neue Asse-Informationsstelle des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) stößt offenbar auf großes Interesse. Seit der Eröffnung Anfang Januar hätten sich dort rund 650 Menschen über das Atommülllager und die aktuellen Arbeiten informiert, sagte eine Mitarbeiterin auf ddp-Anfrage. Darunter seien auch Schulklassen und andere Gruppen gewesen.
Die Veranstalter der Lichterkette gegen Atommüll rechnen für ihre Aktion an diesem Donnerstag mit großem Zulauf. "Wir haben schon 9600 Fackeln verkauft", sagte Mitorganisator Peter Dickel am Montag der Nachrichtenagentur ddp. Vermutlich würden sich weit mehr als 10.000 Menschen an der Protestkundgebung beteiligen.
Mit einer 52 Kilometer langen Lichterkette wollen Atomkraftgegner gegen die Atommülllager Asse und Schacht Konrad protestieren. Die Menschenkette solle von Braunschweig zum Bergwerk Asse und von dort zum Schacht Konrad führen, wie Sprecher von Bürgerinitiativen kürzlich mitteilten. Strompreise vergleichen
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