Unplanmäßig

Brunsbüttel: Reaktorschnellabschaltung durch Kurzschluss

Aufgrund eines Kurzschlusses in einem erdverlegten 10 kV-Kabel außerhalb des Reaktorgebäudes, hat sich das Vattenfall-Kernkraftwerk Brunsbüttel zu Beginn der Woche automatisch selbst abgeschaltet. Personen waren nicht gefährdet und auch Radioaktivität trat nicht aus.

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Hamburg (red) - Zu Beginn dieser Woche wurde das Vattenfall-Kernkraftwerk Brunsbüttel durch eine unplanmäßige Reaktorschnellabschaltung vom Netz genommen. Die Schnellabschaltung resultierte aus einem Kurzschluss in einem erdverlegten 10 kV-Kabel außerhalb des Reaktorgebäudes.

Wie Vattenfall anschließend mitteilte, hat das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf Personen oder die Umgebung, Auch Radioaktivität trat nicht aus. Die Ursachen des Kurzschlusses werden gegenwärtig ermittelt. Die für die nukleare Sicherheit zuständige Aufsichtsbehörde wurde informiert.

Der Block ist ein Siedewasserreaktor mit 806 Megawatt Leistung. Die Anlage ging 1977 in Betrieb und hat im letzten Jahr fast 5000 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt.