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UmschlagshafenIn Bremerhaven soll bis 2014 ein Umschlagshafen für Offshore-Windenergieanlagen entstehen. Mit dem Spezialhafen werde sichergestellt, dass sich Bremerhaven weiter zu einem Zentrum für die Offshore-Windenergie entwickeln kann, sagte Wirtschaftssenator Ralf Nagel (SPD) am Dienstag in Bremen.
Bremen (ddp-nrd/red) - Ziel sei es, Bremerhaven als europäisches Zentrum für die Windenergie zu etablieren. Der Bremer Senat habe am Dienstag den Einstieg in das Planfeststellungsverfahren beschlossen. Derzeit stehen zwei Alternativen für die Hafenanlage zur Auswahl. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens soll im Sommer eine der beiden Varianten ausgewählt werden. Im Jahr 2012 könne dann mit dem Bau begonnen werden, sagte Nagel. Bis dahin soll der Container-Terminal 1 als Übergangslösung für die Verschiffung von Offshore-Windanlagen dienen.
Die Umschlags- und Montageanlage soll nach dem Willen des Bremer Senats privat gebaut und betrieben werden. Das Land stellt allerdings die nötigen Mittel für das Planfeststellungsverfahren zur Verfügung. Laut Nagel weisen bislang beide Varianten gewisse Vorteile auf. Wichtig sei es nun, die gesamte Planung möglichst "gerichtssicher" zu machen, da wegen eventueller naturschutzrechtlicher Probleme Klagen zu erwarten seien.
Die Offshore-Windkraftbranche zählt derzeit zu den wachstumsstärksten Branchen. Bremerhaven hat dabei laut Nagel den Vorteil, dass sich bereits eine Reihe von Forschungseinrichtungen, Dienstleistungen und Industriebetrieben aus dem Bereich in der Hafenstadt angesiedelt haben.
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