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Bremer Umweltpreis: Jetzt auch für die Region Nordwest

"Über den Tellerrand schauen", so könnte das Motto des diesjährigen Bremer Umweltpreises lauten. Wie bereits in den letzten drei Jahren sind gute Beispiele für unternehmerisches Umweltengagement gesucht. Auch Unternehmen aus dem Nordwesten können sich bewerben. Preisgeld: 35 000 Euro.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Bremen (red) - Das kann eine energieeffiziente oder eine ressourcenschonende Technik sein, eine umweltorientierte Unternehmensstrategie oder kreative Ideen zur Umweltkommunikation. Allerdings - und das ist neu - will sich der Bremer Umweltpreis 2006 diesmal in die Region ausweiten und damit der sich neu formierenden Metropolregion ein Gesicht für unternehmerisches Umweltengagement geben. Deshalb heißt es auch: Bremer Umweltpreis Nordwest.

Der neue Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Ronald-Mike Neumeyer, begrüßt die erweiterte Ausrichtung des von seinem Ressort initiierten Bremer Umweltpreises: "Wer heute im Wettbewerb bestehen will, braucht nicht nur ein gutes Produkt, sondern Partner, Vernetzung und Zukunftsorientierung. Der Bremer Umweltpreis Nordwest für die gesamte Metropolregion Bremen-Oldenburg stellt dieses gemeinsame Engagement einer Region in den Vordergrund: Für die Umwelt, für die Identität der Region, für zukunftsfähige Arbeitsplätze. Dies schafft gute Voraussetzungen, den Standort Nordwest auch und gerade im europäischen Wettbewerb der Regionen zu profilieren."

Angesprochen sind Unternehmen, die an einem der folgenden Orte ansässig sind oder eine Niederlassung haben: Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst, Oldenburg, Wilhelmshaven und die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Friesland, Oldenburg, Osterholz, Vechta, Verden oder Wesermarsch. Der Preis, gestiftet von der Bremer Aufbau-Bank GmbH, soll umweltaktive Unternehmen belohnen. Er ist mit einem Gesamtpreisgeld von 35 000 Euro einer der höchstdotierten Wettbewerbe in Deutschland.