Bilanz 2003

Bremer swb AG fühlt sich für Zukunftsaufgaben gut gerüstet

Die Bremer swb AG hat eigenen Angaben zufolge ihre Ertragsziele für das abgelaufene Geschäftsjahr "in vollem Umfang" erreicht. Erdgas und Wärmeabsatz stiegen um 4,3 bzw. um 12,5 Prozent, der Konzernumsatz wuchs um knapp zehn Prozent auf 970,6 Millionen Euro.

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Bremen (red) - Der Bremer Energieversorger swb AG hat im Geschäftsjahr 2003 konnte im vergangenen Geschäftsjahr alle wesentlichen Kennzahlen verbessern. Der Erdgasabsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden, der Wärmeabsatz erhöhte sich um 12,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Kilowattstunden und der Trinkwasserabsatz um 1,8 Prozent auf 40,3 Millionen Kubikmeter. Beim Strom führte eine Änderung in der Zuordnung zu einem Rückgang der ausgewiesenen Absatzmenge. Insgesamt wuchs der Konzernumsatz um knapp zehn Prozent auf 970,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um 47 Prozent auf 114,5 Millionen Euro.

"Damit haben wir unsere Ertragsziele für das abgelaufene Geschäftsjahr in vollem Umfang erreicht", erklärte Gerhard Harder, Vorstandsvorsitzender der swb AG, anlässlich der Vorlage des Jahresabschlusses. "Ein Ergebnis, das uns umso bemerkenswerter erscheint, als der Abschluss eine unvorhergesehene Wertberichtigung enthält."

Auch das Kostensenkungsprogramm zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft wurde weitergeführt. Im Fokus standen 2003 besonders die Verbesserung der internen Prozesse sowie die Anpassung der Personalkosten. Um die Prozessabläufe im Unternehmen zu verschlanken und die Kostenstruktur positiv zu beeinflussen, wurde die interne Dienstleistungsgesellschaft "swb Egenta" aufgelöst. Die dort angesiedelten betriebswirtschaftlichen und betriebsorganisatorischen Aufgaben wurden zurück auf die Holding übertragen. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kostenkontrolle sei die Reform der im Konzern geltenden Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gewesen.