Forschung für mehr Effizienz

Braunkohlenindustrie fordert bessere Rahmenbedingungen

Die Deutsche Braunkohleindustrie fordert von der Regierung verlässliche und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, um die Effizienzsteigerung von Kohlekraftwerken voranzutreiben und ältere Anlagen durch die neuste Technik zu ersetzen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Dabei gehe es insbesondere um die langfristige Ausgestaltung des Emissionshandels, wie der Branchenverband DEBRIV mitteilt. Die Braunkohlenindustrie kündigte an, sich bei der Fortentwicklung des Emissionshandels nach 2012 für ausgewogene Lösungen in Brüssel einzusetzen.

Trotz Unsicherheiten über die künftigen Rahmenbedingungen werden laut DEBRIV derzeit in Deutschland die weltweit modernsten Braunkohlenkraftwerke errichtet. Zur weiteren Steigerung der Wirkungsgrade sowie den dazu nötigen Investitionen solle die Bundesregierung durch flankierende Maßnahmen zusätzliche Impulse geben.

Die Entwicklung des CO2-freien Kraftwerks ist nach Ansicht des DEBRIV ebenfalls auf gutem Weg. Mindestens zwei der von der EU geforderten 12 bis 15 Demonstrationsanlagen werden in Deutschland errichtet. Jetzt komme es darauf an, auch für die Speicherung des Kohlendioxids einen sicheren technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmen zu finden. Daher sieht die Braunkohleindustrie die Regierung unter Zeitdruck, wenn die geplanten Großanlagen ab 2014 ans Netz gehen sollen.