Braunkohlenförderung steigt an

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Die Förderung von Braunkohle ist in Deutschland in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 2,4 Prozent auf 42,8 Millionen Tonnen (13,2 Mio. t SKE) gestiegen. Davon entfielen 24,3 Millionen Tonnen (+ 2,2 Prozent) auf das Rheinland, 13,3 Millionen (+ 0,3 Prozent) auf die Lausitz sowie 4,1 Millionen Tonnen (+ 16,4 Prozent) auf das Mitteldeutsche Revier.


Ausschlaggebend für die erhöhte Förderung ist eine um 2,9 Prozent gestiegene Nachfrage der Braunkohlenkraftwerke. Diese Entwicklung ist überwiegend zurückzuführen auf die Inbetriebnahme der Kraftwerke Lippendorf im Mitteldeutschen Revier und Boxberg in der Lausitz. Im Rheinischen Revier stieg die Verfügbarkeit der Kraftwerke gegenüber dem Vorjahr, so dass ebenfalls mehr Braunkohle eingesetzt wurde. Insgesamt erhöhte sich die Braunkohlenstromerzeugung in Deutschland im ersten Quartal um 2,8 Prozent auf 35,9 Milliarden Kilowattstunden.


Auch der Absatz an Veredlungsprodukten erhöhte sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Vor allem ein Mehrabsatz von Braunkohlenstaub und Wirbelschichtkohle sorgte für ein Absatzplus bei den Veredlungsprodukten von 1,5 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Tonnen.