Jahresdurchschnitt

Braunkohle und Kernkraft mit höchster Laufzeit

Stromproduktion im Kraftwerksmix: Die höchste durchschnittliche Ausnutzung haben laut VDEW Kernkraftwerke mit 7570 Stunden. Es folgen Braunkohlekraftwerke mit 7300 und Laufwasserkraftwerke mit 4900 Stunden pro Jahr. Sie produzieren für den rund um die Uhr nahezu gleichbleibenden Grundbedarf.

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Berlin (ddp/sm) - Die Kraftwerke der deutschen Energiewirtschaft sind im Jahresdurchschnitt unterschiedlich im Einsatz. Die höchste durchschnittliche Auslastung hatten 2003 die Kernkraftwerke mit 7570 Stunden, meldete der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am Montag in Berlin.

Es folgen Braunkohle- und Laufwasserkraftwerke mit 7300 beziehungsweise 4900 Stunden. Sie produzieren den Strom für die so genannte Grundlast, den rund um die Uhr nahezu gleichbleibenden Grundbedarf.

Für die tagsüber schwankenden Bedarfsspitzen gibt es nach Angaben des Branchenverbandes zusätzliche Mittel- und Spitzenleistungskraftwerke. Sie produzieren Strom mit Steinkohle, Speicherwasser sowie Erdgas und arbeiten durchschnittlich 4850, 1200 sowie 2400 Stunden im Jahr. Je nach Wetterlage seien außerdem Windkraftanlagen im Einsatz. Im Jahresmittel produzierten sie etwa 1400 Stunden lang Strom.