Bilanz

Braunkohle leistet stabilen Beitrag zur Stromerzeugung

Die Braunkohlenförderung aus den inländischen Revieren lag in den ersten sechs Monaten des Jahres mit insgesamt 89 Millionen Tonnen um 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Rheinland betrug der Rückgang bei der Förderung 1,8 Prozent und in der Lausitz 0,8 Prozent.

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In Mitteldeutschland konnte die Förderung hingegen um 11,6 Prozent gesteigert werden. Die Lieferungen an Kraftwerke der öffentlichen Versorgung verminderten sich um 0,5 Prozent. Der höhere Heizwert der geförderten Kohle führte jedoch zu einer Stromproduktion, die mit einem Plus von 0,5 Prozent knapp über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes liegt. Der Einsatz von Braunkohle zur Veredlung nahm um 1,7 Prozent ab.

Die Herstellung von Staub (plus 0,8 Prozent) und Wirbelschichtkohle (plus 10,2 Prozent) nahm zu, während die Erzeugung von Briketts (minus 3,4 Prozent) und Koks (minus fünf Prozent) einen Rückgang zu verzeichnen hatte.