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StatistikMit Abstand wichtigster heimischer Energieträger ist und bleibt die Braunkohle. Mit einer Jahresförderung von 177,9 Millionen Tonnen (54,8 Millionen Steinkohleeinheiten) erreichte sie im vergangenen Jahr einen Anteil von über 42 Prozent an der gesamten inländischen Energiegewinnung.
Köln (red) - Das teilte der Bundesverband Braunkohle (DEBRIV) heute mit und griff dabei auf Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zurück.
Der Steinkohlenbergbau habe mit einer Förderung von etwa 26 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten einen Anteil von knapp 20 Prozent erreicht. Die Erdgasförderung habe 20,4 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten betragen, das entspreche einem Anteil an der inländischen Energiegewinnung von 15,7 Prozent. Der Anteil von Mineralöl habe bei knapp vier Prozent, der von Wasserkraft bei fast zwei Prozent und der von Windenergie bei rund 2,6 Prozent zum Aufkommen der heimischen Energieressourcen beigetragen, hieß es weiter.
Trotz der stabilen heimischen Energiegewinnung sei Deutschland in erheblichem Maße auf die Einfuhr von Energieträgern angewiesen. Die höchste Importquote bestehe mit 97 Prozent beim Mineralöl. Der Erdgasverbrauch werde zu gut vier Fünftel durch Lieferungen aus dem Ausland gedeckt. Bei Steinkohle betrage der Importanteil etwa 60 Prozent. Demgegenüber werde der Braunkohlenbedarf komplett aus der wettbewerbsfähigen inländischen Gewinnung gedeckt.
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