Preisniveau

Brandenburg will Strompreise überprüfen

Bis September will das brandenburgische Wirtschaftsministerium die Strompreise der 26 märkischen Stadtwerke erneut überprüfen und dabei die Auflagen der Bundesnetzagentur anwenden. Ob das allerdings zu Strompreissenkungen führt, bleibt abzuwarten. Wirtschaftsminister Junghanns ist da wenig zuversichtlich.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Brandenburgs Wirtschaftsministerium will die Strompreise der 26 märkischen Stadtwerke nach einem Zeitungsbericht bis September noch einmal überprüfen. Sollten die Auflagen der Bundesnetzagentur bei den Stadtwerken zu niedrigeren Kosten führen, seien sinkende Preise möglich, sagte Minister Ulrich Junghanns (CDU) der "Märkischen Allgemeinen" (Donnerstagausgabe).

Der Minister warnte jedoch diesbezüglich vor zu hohen Erwartungen. Er räumte ein, im Durchschnitt sei das Preisniveau in der Mark "schon relativ hoch". Seiner Meinung nach sind die erneuerbaren Energien Preistreiber, weil sie subventioniert würden und die Integration in die Netze nur langsam voranschreite. Brandenburg wolle aber stärker auf alternative Energien setzen, um die Abhängigkeit von Öl, Gas und ausländischer Kohle zu verringern. Zur Sicherung der Energieversorgung sei aber die Braunkohle unverzichtbar.