November-Statistik

Brandenburg: Preisauftrieb auf Niveau des Vormonats

Auch im November sorgt die teure Energie für statistische Höchstwerke. In Brandenburg verzeichneten die Statistiker eine Teuerungsrate von 2,6 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat kostete Heizöl 27,1 Prozent, Gas 11 Prozent und Strom 3,7 Prozent mehr.

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Potsdam (ddp-lbg/sm) - Der Preisauftrieb in Brandenburg hat sich im November im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Die Teuerungsrate lag auf Jahressicht wie im Oktober bei 2,6 Prozent, wie ein Sprecher des Landesbetriebs für Datenverarbeitung und Statistik in Potsdam sagte. Von September auf Oktober war die Teuerungsrate von 2,9 auf 2,6 Prozent gesunken.

Zwischen November 2004 und 2005 stiegen den Angaben zufolge vor allem die Energiepreise. So kostete Heizöl 27,1 Prozent mehr. Für Kraftstoffe wurden 9,6 Prozent mehr verlangt. Die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme stiegen um 21,2 Prozent. Gas war 11,9 Prozent teurer, die Strompreise stiegen um 3,7 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung von Haushaltsenergie und Kraftstoffen wäre der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich um nur 1,7 Prozent gestiegen.