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Region UckermarkEin polnisches Atomkraftwerk in der Nähe des Nationalparks Unteres Odertal würde sich nach Ansicht des Brandenburger Umweltministeriums nachteilig auf die Region Uckermark auswirken. Umweltminister Woidke lehne entsprechende Vorschläge des Nachbarlandes entschieden ab.
Potsdam (ddp-lbg/red) - Sollten solche Vorhaben umgesetzt werden, würde Brandenburg "in der gebotenen Form" seine Einwände gegenüber der polnischen Regierung darlegen, sagte Minister Dietmar Woidke (SPD) am Donnerstag im Potsdamer Landtag. Bisher lägen aber noch keine konkreten Pläne vor.
In den geltenden Richtlinien des Nachbarlandes sei der Bau zweier Kernkraftwerke bis 2025 vorgesehen, sagte der Minister weiter. Acht Standorte dafür seien derzeit in der Diskussion. Laut EU-Recht sei das Land verpflichtet, ein solches Vorhaben einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen. Es bestehe die Verpflichtung, angrenzende Staaten daran zu beteiligen.
Ende Februar war bekanntgeworden, dass als ein möglicher Standort für ein AKW die bei Schwedt gelegene Stadt Gryfino an der Oder vorgeschlagen wurde. Brandenburg habe kein Interesse an einem AKW in unmittelbarer Grenznähe und lehne dies "aus sehr guten Gründen ab", sagte Woidke. Er verwies darauf, dass die polnische Regierung frei und souverän in Entscheidungen zu ihrer Energiepolitik sei.
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