Wiederaufnahme

BP will Teile des Alaska-Ölfelds hochfahren

Wie das Düsseldorfer "Handelsblatt" meldet, will der britische Ölkonzern BP seine gedrosselte Produktion im Ölfeld "Prudhoe Bay" in Alaska bis Ende September offenbar teilweise wieder in Gang setzen. Damit könnten dann insgesamt Dreiviertel der Gesamtmenge gefördert werden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

New York/ Düsseldorf (red) - Wie das Blatt unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise berichtet, sollen Teile im östlichen Bereich des Ölfeldes wieder in Betrieb genommen werden. Dieser Schritt müsse allerdings noch vom US-Verkehrsministerium genehmigt werden, hieß es weiter. Ein BP-Sprecher wollte den Zeitplan weder bestätigen noch dementieren und verwies auf die ausstehende Genehmigung des Ministeriums.

Die nach mehreren Lecks Anfang August zunächst stark gedrosselte Tagesförderung in Prudhoe Bay war Anfang der Woche wieder auf über 200.000 Barrel gestiegen. Vor dem Auftreten des Lecks waren es noch 400.000 Barrel pro Tag. Nach der geplanten Wiederinbetriebnahme von seitdem stillgelegten Teilen bis Ende September könnten dort bis zu 100.000 Barrel produziert werden, so dass Dreiviertel der Gesamtmenge zur Verfügung stünden.

Die Beeinträchtigung der Förderung in Alaska hatte in den vergangenen Wochen zu einem Anstieg des Ölpreises beigetragen. Gestern brachte die Nachricht von den BP-Plänen Bewegung am Ölmarkt. Rohöl verbilligte sich zeitweise um rund einen halben Dollar auf unter 70 Dollar je Barrel, im Verlauf lag er etwas über 70 Dollar.

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