Begriffe

BP-Umfrage: Lückenhafte Kenntnisse bei Umweltpolitik

Was wissen die Deutschen zu zentralen Begriffen der Umweltpolitik - diese Frage beleuchtete eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der deutschen BP. Ergebnis: Das Wissen ist stark verbesserungsbedürftig, Begriffe wie "Emissionshandel" sind für mehr als die Hälfte der Befragten Fremdwörter.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Bochum (red) - Laut einer repräsentativen Umfrage, die TNS Emnid im Auftrag der deutschen BP durchgeführt hat, sind die Kenntnisse der Deutschen zu zentralen Begriffen der Umweltpolitik lückenhaft. So fanden die Tester heraus, dass Begriffe wie "Emissionshandel", "Kyoto-Protokoll" oder "Nachhaltige Entwicklung" für mehr als die Hälfte der Befragten Fremdwörter sind.

"Die Studie hat uns gezeigt, dass es noch großen Informationsbedarf gibt. Angesichts der möglichen Konsequenzen eines Klimawandels müssen die Menschen wissen, wie Umweltschutz nachhaltig umgesetzt werden soll und vor allem dass es dazu weitaus mehr Instrumente gibt als die allen gut bekannte Ökosteuer", kommentierte Lutz v. Meyerinck, Direktor für Umweltschutz bei der BP, die Umfrageergebnisse.

Ein wichtiger Begriff der Studie war dabei der Begriff "Emissionshandel." Gibt noch jeder zweite Befragte an, das "Kyoto-Protokoll" zu kennen, so kennt nur noch knapp ein Drittel den Begriff "Emissionshandel". Noch weniger bekannt ist der Ausdruck "nachhaltige Entwicklung". "Dieses ist enttäuschend", so v. Meyerinck weiter. "Im Gegensatz zu vielen, die die Endlichkeit der fossilen Energieträger als die zentrale Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sehen, sind wir der Meinung, dass ein möglicher Klimawandel die zentrale Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte darstellt. Darüber muss in Zukunft mit und in allen gesellschaftlichen Gruppen gesprochen werden."

Sein Unternehmen will mit dazu beizutragen, die Themen und Schlagworte des Umweltschutzes im Bewusstsein der Bürger besser zu verankern.