BP Sunflower Tankstellen: 1999 rund 500 Tonnen CO2 weniger

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Die 18 deutschen, 8 österreichischen und 5 Schweizer BP Tankstellen, die 1999 mit BP Solarpanels ausgerüstet wurden, haben im vergangenen Jahr durch die Nutzung der Sonnenenergie rund 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Insgesamt investierte BP Amoco in den drei Ländern dafür rund 3,9 Millionen Dollar, in Deutschland allein 2,2 Millionen Dollar.


Unter dem Namen "Sunflower" wurden 1999 weltweit rund 100 BP Amoco Tankstellen umgerüstet. Bis Ende 2000 sollen es etwa 200 werden, das bedeutet eine Gesamtinvestition von 50 Millionen Dollar. Auch die Dächer aller in Zukunft neugebauten BP Stationen werden, soweit möglich, mit BP Solarpanels ausgestattet, die genügend Energie liefern, um die Zapfsäulen und deren Beleuchtung mit Strom zu versorgen. Durch die Umrüstung der Tankstellen mit Solarenergie sollen weltweit zusätzlich rund 3.500 Tonnen C02-Emissionen im Jahr vermieden werden.


Durch die Übernahme der US-amerikanischen Solarex war BP Amoco 1999 weltweit größter Solaranbieter geworden und ist durch die Tankstellenumrüstung jetzt auch weltgrößter Solarenergienutzer. Das Unternehmen engagiert sich seit 1981 im Solargeschäft und hat bisher rund 500 Millionen Dollar in Solarforschung, -produktion und -vertrieb investiert. In Deutschland bietet BP Solar schlüsselfertige Projektierungen für einen zunehmend wirtschaftlichen Einsatz von Solarenergie an. Die aktuelle Neuerung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bietet durch die festgelegte Einspeisevergütung von 99 Pf/kWh Solarstrom eine sinnvolle Unterstützung bei der Erschließung dieses Zukunftsmarkts.