Drohender Klimawandel

Böhmer wirbt auf Wittenberger Umweltgipfel für alternative Energien

Seit Freitag diskutieren Umweltexperten und Politiker Auswege aus der drohenden Klimakatastrophe. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) mahnte zum Auftakt des 14. Wittenberger Gesprächs, alternative Energien zu einer ernstzunehmenden Alternative zu machen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Wittenberg (ddp-lsa/sm) - Das bedeute, dass regenerative Energien kostengünstig und permanent, also unabhängig von aktuellen Wetterverhältnissen wie Windstärke und Sonneneinstrahlung, zur Verfügung stehen müssten, sagte Böhmer laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript.

Als Gäste der zweitägigen Tagung zum Thema "Klimawandel und Ressourcenbegrenzung - Zukunft alternativer Energien" wurden unter anderen der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, der ehemalige Direktor des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer sowie der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) erwartet.

Böhmer sagte, gerade Sachsen-Anhalt könne in Umweltfragen ein Vorbild für andere Regionen sein. Wer heute durch die Bergbaufolgelandschaften und die Chemieregion um Bitterfeld reise, erkenne die "gravierenden Unterschiede" im Vergleich zur Zeit unmittelbar nach der Wende. Dieser positive Wandel zeige, "dass wir Menschen einiges wieder in Ordnung bringen können", betonte der CDU-Politiker.