Positionspapier

bne fordert flexible und unabhängige Regulierungsbehörde

Unbürokratisch, unabhängig, flexibel - so sieht der Bundesverband Neuer Energieanbieter die institutionelle Ausgestaltung der Energiemarktregulierung in Deutschland. Dazu hat er jetzt ein Papier veröffentlicht. In diesem fordert die Vertretung der neuen Anbieter auf dem Energiemarkt zudem ein Gesetz zur Wettbewerbsbehörde.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eine schlanke, unbürokratische, effiziente und flexible Regulierung fordert der Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) in seinem jetzt veröffentlichten Papier zur institutionellen Ausgestaltung der Energiemarktregulierung in Deutschland. Dabei sei bei Einführung und Weiterentwicklung der Regulierung mit Such-, Lern-, und Anpassungsprozessen zu rechnen, erläutert der Verband.

In dem Papier heißt es weiter: "Regulierung muss sich in unterschiedlichen Spannungsfeldern bewähren und deshalb beweglich sein." Damit wendet sich der bne in seinem Papier ausdrücklich gegen eine normierende Regulierung, so wie sie vielfach von den Verbänden der etablierten Energiewirtschaft gefordert wird. Dr. Henning Borchers, Geschäftsführer des bne: "Wer heute einseitig für eine normierende Regulierung plädiert, argumentiert rückwärtsgewandt und torpediert die Dynamik und Innovationskraft der Märkte."

Darüber hinaus fordert der bne ein Gesetz zur Wettbewerbsbehörde. Parallel zur Reform von Telekommunikations- und Energiewirtschaftsgesetz sei es dringend erforderlich ein Gesetz zu schaffen, das branchenübergreifend die institutionellen Spielregeln einer sektorübergreifenden Wettbewerbsbehörde festlegt.