Erneuerbare Energien

BMU stellt Jahresbericht zur Forschungsförderung vor

Im vergangenen Jahr wurden im Bereich der erneuerbaren Energien über 118 neue Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 98 Millionen Euro bewilligt. Das geht aus dem vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Jahresbericht zur Forschungsförderung hervor.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Mit unserer gezielten und konsequenten Forschungsförderung stärken wir die internationale Spitzenstellung der deutschen Unternehmen und Forschungsinstitute bei den erneuerbaren Energien", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Mit regenerativer Energie "können wir unsere Abhängigkeit von Energieimporten erheblich verringern."

Die Voraussetzungen, die Kosten für erneuerbare Energien zu senken und im industriellen Maßstab einzusetzen, seien gut: "Erneuerbare Energien bergen noch enorme Innovationspotenziale. Diese wollen wir erschließen", so Gabriel weiter.

Die Forschungsmittel in den letzten Jahren seien deutlich erhöht worden und sollen auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Der Anteil am neu bewilligten Mittelvolumen liegt für die Photovoltaik bei 33 Prozent, für Geothermie bei 24 Prozent und für Windenergie bei rund 16 Prozent. Daneben wurden Projekte in den Bereichen Solarthermische Kraftwerke (7 Prozent) und Niedertemperatur-Solarthermie (5 Prozent) bewilligt.

Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem die Entwicklung einer Rückseitenkontaktzelle mit einem Wirkungsgrad von 21 Prozent, die Entwicklung einer Computer-Simulation, die aufwändige Tests an Original-Rotorblättern von Windkraftanlagen ersetzen könne sowie die Entwicklung einer neuen Anlage für tiefe geothermische Bohrungen.

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