Beratung

BMU beruft Expertengremium für Atomabfälle ein

Eine neu gegründete Entsorgungskommission (ESK) soll das Bundesumweltministerium (BMU) in allen Angelegenheiten der nuklearen Entsorgung beraten. Dazu hat Umweltminister Gabriel elf Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Technik in das Expertengremium einberufen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die ESK tritt damit neben die bereits seit Jahren bestehende Reaktorsicherheitskommission (RSK) und die Strahlenschutzkommission (SSK).

Themen der ESK seien insbesondere die Behandlung und Zwischenlagerung radioaktiver Abfällen und bestrahlter Brennelemente, die Stilllegung kerntechnischer Einrichtungen und die Endlagerung aller Arten von radioaktiven Abfällen. Eine der aktuell dringendsten Aufgaben sei die Beratung des BMU bei sicherheitstechnischen Fragen zur Stilllegung der Schachtanlage Asse.

Bisher wurden sicherheitstechnische Fragestellungen der Entsorgung in einem Ausschuss der Reaktorsicherheitskommission behandelt. Wegen der Bedeutung dieser Fragen habe Gabriel nun entschieden, die Entsorgungsfragen in einer eigenständigen Kommission beraten zu lassen.

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