Greenpeace-Protest

Blühende Apfelbäume statt Blutkrebs für La Hague

Greenpeace hat heute begonnen, die Gleisanlagen vor dem Kernkraftwerk Stade zu begrünen.

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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute morgen aus Protest gegen den bevorstehenden Atomtransport nach Frankreich damit begonnen, die Eisenbahngleise vor dem niedersächsischen Atomkraftwerk Stade zu begrünen. Etwa 20 als Gärtner verkleidete Aktivisten werden den Tag über zehn Kubikmeter Erde auf den Eisenbahngleisen verteilen und Apfelbäume sowie Blumen darauf pflanzen. "AKW Stade: Blühende Apfelbäume statt Blutkrebs für La Hague" steht auf einem Transparent.


Nach Greenpeace-Informationen will E.ON als Betreiber des Kraftwerks Stade am kommenden Montag oder Dienstag zwei Tonnen hochradioaktiven Atommülls in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague transportieren. "Anstatt immer neuen Atommüll nach Frankreich zu transportieren, muss E.ON das Kraftwerk Stade sofort stilllegen," fordert Greenpeace-Energieexperte Veit Bürger. "Um dabei zu helfen, fangen wir heute schon mal mit dem Rückbau des Kraftwerks und der Renaturierung der Gleisanlagen an."