Wintereinbruch

Blick ins Ausland: Amerikaner frieren im Dunkeln

Die Menschen im Osten der Vereinigten Staaten kämpfen derzeit mit den schwersten Schneestürmen seit Jahren. Zahlreiche Autos blieben auf den verschneiten Straßen stecken oder kamen von der Straße ab, dabei kamen mehr als 20 Menschen ums Leben. Zudem fiel allerorten der Strom aus, da die Stürme auch die Stromleitungen in Mitleidenschaft gezogen haben.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Ausnahmezustand im Osten der USA: Eisregen und Schneestürme sorgten zwischen Nordtexas und Neuengland für Verkehrschaos, weil tausende Autos auf den verschneiten Straßen steckenblieben oder von der total vereisten Straße abkamen. Dabei sollen insgesamt über 20 Menschen umgekommen sein. Hinzu kamen die zahlreichen Stromausfälle, da die Stürme diverse Leitungen und Bäume umgerissen hatten.

Von der Stromausfällen waren besonders North und South Carolina betroffen, es soll der schlimmste Eissturm aller Zeiten gewesen sein. Allerorten fiel die Schule aus und in Washington blieben viele Regierungsmitarbeiter zu Hause. Passagiere der Fluggesellschaft US Airways warteten zum Teil über 16 Stunden auf ihren Flug, da wegen der Stromausfälle über 100 Flugzeuge nicht enteist werden konnten. Auch die Geduld der Passagiere des LaGuardia-Flughafens bei New York wurde auf eine harte Probe gestellt.

Mit den problematischen Verkehrszuständen werden die Menschen im Osten Amerikas auch noch in den kommenden Tagen zu kämpfen haben, denn überall liegen verlassene Autowracks. In North Carolina hat es mehr als 2000 Unfälle gegeben und auch in den anderen betroffenen Städten verursachten Glatteis und Eisregen Chaos. Die Meteorologen haben indes noch keine Entwarnung gegeben, sie erwarten weitere Schneefälle in den kommenden Tagen.