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Biomasse: Heizzentrale in Stadtgärtnerei Stuttgart eingeweiht

Der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, hat in Stuttgart die neue Heizzentrale der Stadtgärtnerei eingeweiht. Sie wird mit Holz befeuert. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf das Qualitätsmanagement für Holzfeuerungsanlagen "QM-Holzheizwerke" hin.

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Stuttgart (red) - "Holz und andere Biomasse sind universell nutzbar. Das zeichnet sie noch vor allen anderen regenerativen Energien aus. Sowohl zur Wärme- und Stromerzeugung als auch im Verkehrssektor kann Biomasse eingesetzt werden", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, in dieser Woche in Stuttgart-Möhringen bei der Einweihung der neuen Heizzentrale in der Stadtgärtnerei Stuttgart.

"Für den weiteren Ausbau der Technik wird auch künftig die Unterstützung des Landes notwendig sein. Dabei gilt es nicht nur die finanzielle Unterstützung fortzusetzen, sondern auch die Rahmenbedingungen für die Holzenergie positiv zu gestalten", betonte der Minister. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sei das Qualitätsmanagement für Holzfeuerungsanlagen "QM-Holzheizwerke".

In einem länderübergreifenden Verbund mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Bayern konnte dieses Instrument in den letzten zwei Jahren auf den Weg gebracht werden. "Dieses System wird den hohen Standard der Holzhackschnitzel-Heizanlagen auch bei einer weiteren Marktdurchdringung sichern, wird die Planungssicherheit erhöhen, die Transparenz für alle Beteiligten verbessern und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit leisten", ist sich Stächele sicher. Das System "QM-Holzheizwerke" wird ab dem Jahr 2005 auch Vorraussetzung für die Förderung im Rahmen der Richtlinie Energieholz in Baden-Württemberg sein.

"Bereits heute können wir bei der Nutzung der Holzenergie im Bereich der dezentralen Wärmeerzeugung deutliche Erfolge verbuchen", hob Stächele hervor. Insgesamt seien seit dem Jahr 1995 durch Holzenergie-Förderprogramme 175 Anlagen, davon 29 in der Region Stuttgart, mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt unterstützt worden. Dabei wurden Zuwendungen von fast zwölf Millionen Euro bewilligt und eine Gesamtinvestition in Höhe von knapp 115 Millionen Euro ermöglicht.

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