Ab Februar

Billigstrom-Anbieter E wie einfach hebt Grundgebühr an

Viele Kunden des Billigstrom-Anbieters E wie einfach müssen ab Februar offenbar mit höheren Tarifen rechnen. Die Tochtergesellschaft von E.ON hebe die Grundgebühr für Strom in mindestens 20 Städten beziehungsweise Regionen an, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp/sm) - Danach müssten Kunden auf der Insel Fehmarn künftig 10 Euro Grundgebühr im Monat statt bisher 2,48 Euro bezahlen. Teurer werde es darüber hinaus unter anderem im Landkreis Wolfenbüttel, in der Weser-Region und der sachsen-anhaltinischen Altmark.

Der Sprecher von E wie einfach, Alexander Land, rechtfertigte die Erhöhungen mit den entsprechenden Tarifsteigerungen der regionalen Grundversorger. "Wir orientieren uns im Wettbewerb am lokalen Versorger. Hebt dieser den Grundpreis an, ziehen wir nach", sagte Land der Zeitung. Das sei die Preissystematik des Unternehmens.

Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, sagte der Zeitung, mit dem Billiganbieter E wie einfach versuche die Mutterfirma E.ON "offenbar, die davonlaufenden Kunden durch eine Preis-Mogelpackung weiter an sich zu binden und zu melken". Peters forderte die Verbraucher auf, beim Anbieterwechsel daher nicht einfach zu einem der so genannten Billiganbieter zu wechseln, sondern die Tarifangebote der Versorger genau zu vergleichen.