Über 300 Millionen Euro

Bieterkampf um Stadtwerke Leipzig: MVV raus

Im Bieterverfahren um 49,9 Prozent der Anteile an den Stadtwerken Leipzig sind nun noch vier Unternehmen im Rennen. Die Offerten für den Anteil liegen derzeit bei über 300 Millionen Euro, da konnte die Mannheimer MVV Energie nicht mehr mithalten, schreibt die Financial Times Deutschland (FTD).

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Leipzig (red) - Wie die FTD weiterschreibt, hatte die MVV wegen ihrer "Erfahrungen mit der Privatisierung regionaler Versorger" gute Chancen für eine Übernahme gesehen. Doch bei einem Preis von mittlerweile über 300 Millionen Euro konnte der Versorger nicht mit den großen Konzernen mithalten.

Damit sind nun noch der Energieriese EnBW und der schwedische Vattenfall-Konzern sowie das französische Unternehmen Veolia, das belgisch-französische Unternehmen Electrabel und Renova aus Russland im Rennen, so die FTD. Wie das Blatt weiter berichtet, hatte Vattenfall trotz einer Vertraulichkeitsvereinbarung öffentlich bestätigt, in die Endrunde des Bieterverfahrens vorgestoßen zu sein, weshalb er eine Vertragsstrafe von 50.000 Euro zu zahlen habe.

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  • Zum Artikel der FTD