Raumklima verbessern

BGW: Tipps zum richtigen Lüften

Neben der Raumtemperatur spielt auch die frische Luft eine große Rolle für das Wohlbefinden. Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) hat einige Tipps zusammengestellt, wie das Wohlfühl-Raumklima mit möglichst wenig Energieverbrauch erreicht werden kann.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Im Sommer, wenn die Heizung abgeschaltet ist, geht es darum, möglichst wenig Wärme in die Räume zu lassen. Der BGW rät, Fenster oder Terrassentüren früh morgens und spät abends jeweils mehrere Minuten weit zu öffnen. Positiver Nebeneffekt: Die kühle Frischluft senkt gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. An heißen und schwülen Tagen sollten Türen und Fenster möglichst geschlossen bleiben.

Im Winter produziert eine moderne Heizung immer so viel Wärme, wie im Haus benötigt wird. Der BGW warnt davor, ungenutzte Zimmer im Winter auskühlen zu lassen. Um Feuchte- und Schimmelschäden zu vermeiden, sollten auch diese Räume leicht temperiert und täglich gelüftet werden. Die richtige Lüftung im Winter: Täglich vier Mal stoßlüften, bei Frost jeweils zwei bis drei Minuten, bei Plusgraden fünf bis zehn Minuten. Wichtig: In dieser Zeit sollte die Heizung abgedreht sein.

In den Übergangszeiten Frühling und Herbst können moderne Gasbrennwertanlagen durch die modulierende Betriebsweise ihre Leistung auf den geringen Heizwärmebedarf an einem Frühlings- oder Herbstabend drosseln. Für das Lüften gilt in dieser Zeit: mindestens vier Mal täglich rund zehn bis 15 Minuten.

Von stundenlang gekippten Fenstern rät der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) ab. An Sommertagen gelangen auf diese Weise Wärme und Feuchte in die Räume, während der Heizperiode wird wertvolle Wärme verschwendet.

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