Atommüll

BfS sieht Sicherheit von Endlager Morsleben gewährleistet

Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht die Langzeitsicherheit des Endlagers für radioaktive Abfälle in Morsleben gewährleistet. Auch in Zukunft werde keine Gefahr für Mensch und Umwelt vom Endlager ausgehen, sagte der Präsident des Bundesamtes, Wolfram König, am Mittwoch in Morsleben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Morsleben (ddp/red) - Die Behörde plant eine weitgehende Verfüllung des stark durchlöcherten Bergwerks mit Salzbeton und zusätzliche Abdichtungen. Etliche Hohlräume sollen verfüllt werden.

Das ehemalige Kali- und Steinsalzbergwerk in Morsleben ist das erste Endlager für radioaktive Abfälle, das in Deutschland nach Atomgesetz betrieben wurde. Ausgewählt und genehmigt von den damals zuständigen Behörden der DDR, ging die Zuständigkeit am 3. Oktober 1990 auf den Bund über. 1998 wurde die Einlagerung in Morsleben nach einem Gerichts­entscheid ausgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden etwa 37.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Morsleben eingelagert.