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AtommüllDas Bundesamt für Strahlenschutz sieht die Langzeitsicherheit des Endlagers für radioaktive Abfälle in Morsleben gewährleistet. Auch in Zukunft werde keine Gefahr für Mensch und Umwelt vom Endlager ausgehen, sagte der Präsident des Bundesamtes, Wolfram König, am Mittwoch in Morsleben.
Morsleben (ddp/red) - Die Behörde plant eine weitgehende Verfüllung des stark durchlöcherten Bergwerks mit Salzbeton und zusätzliche Abdichtungen. Etliche Hohlräume sollen verfüllt werden.
Das ehemalige Kali- und Steinsalzbergwerk in Morsleben ist das erste Endlager für radioaktive Abfälle, das in Deutschland nach Atomgesetz betrieben wurde. Ausgewählt und genehmigt von den damals zuständigen Behörden der DDR, ging die Zuständigkeit am 3. Oktober 1990 auf den Bund über. 1998 wurde die Einlagerung in Morsleben nach einem Gerichtsentscheid ausgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden etwa 37.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Morsleben eingelagert.
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat eine neue Internetseite zum Atommülllager Asse eingerichtet. Damit solle noch besser über die Geschehnisse in dem Bergwerk und die Pläne für die Stilllegung informiert werden, teilte die Behörde am Montag mit.
CDU und FDP wollen das mögliche Atommüll-Endlager Gorleben weiter nach Bergrecht erkunden, allerdings soll die Öffentlichkeit dabei in größerem Maße beteiligt werden als bisher. Das sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, der die FDP bei den Koalitionsverhandlungen in der Fachgruppe "Landwirtschaft und Umwelt" vertritt.
Die ehemalige Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl hat die wissenschaftliche Empfehlung Gorlebens als atomares Versuchsendlager nicht politisch beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt die im September eingesetzte Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundeskanzleramts.
Die künftige Bundesregierung von Union und FDP hält offenbar am Salzstock Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager fest. Einem Bericht des "Manager-Magazin" zufolge sollen die Erkundungsarbeiten des Salzstocks "zügig und ergebnisoffen fortgesetzt" werden.
Im Atommülllager Asse ist am Donnerstagmorgen eine Decke zwischen zwei Hohlräumen eingestürzt. In dem Bereich seien keine radioaktiven Abfälle gelagert, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit. "Akute Gefahr" bestehe nicht.Strompreise vergleichen
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