Sparsamer Umgang

BfS: Öffentlichkeitsarbeit zu Gorleben und Konrad muss wirtschaftlich vertretbar sein

Das Amt will die Kosten für die Befahrungen unter Tage reduzieren und hat daher die Besichtigungen unter Tage auf einen Tag in der Woche beschränkt. Ein Gutachten der Kali und Salz Consulting hatte ergeben, dass der finanzielle Aufwand für die Öffentlichkeitsarbeit in Gorleben und Konrad ein Einsparpotenzial birgt.

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat Kritik an der Einschränkung von Besuchsmöglichkeiten der Bergwerke Gorleben und Konrad zurückgewiesen. Die Öffentlichkeitsarbeit an den beiden Standorten müsse dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und des sparsamen Umgangs mit Steuergeldern folgen, erklärte das BfS. Deshalb sei es gerechtfertigt, dass die Behörde die Besichtigungen unter Tage auf einen Tag in der Woche beschränkt. Dies hat das BfS der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS), die u.a. Atommülltransporte durchführt, in einem Schreiben mitgeteilt.

Im Rahmen des Offenhaltungsbetriebes von Gorleben und Konrad informiert das BfS die Öffentlichkeit an den beiden Standorten. Die Behörde sei verpflichtet, den dafür notwendigen Aufwand zu ermitteln und sich an diesen Finanzrahmen zu halten. Aus diesem Grund war im Dezember 2002 verfügt worden, dass Besuche der Bergwerke auf einen Tag in der Woche beschränkt werden. Das Amt will damit auch die Kosten für die Befahrungen unter Tage reduzieren, die bis dahin fast uneingeschränkt möglich waren. Ein Gutachten der Kali und Salz Consulting hatte ergeben, dass der finanzielle Aufwand für die Öffentlichkeitsarbeit in Gorleben und Konrad ein Einsparpotenzial birgt.