Nach La Hague

BfS genehmigt weitere Castor-Transporte

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat acht weitere Castor-Transporte von Philippsburg und Brunsbüttel in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague genehmigt. Sie müssen bis 31. Dezember stattfinden.

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die am 7. August beantragten zwei Transporte von abgebrannten Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Philippsburg 2 sowie die am 20. August beantragten sechs Transporte von abgebrannten Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel zur Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague genehmigt.

Durch Auflagen in den Genehmigungen soll sichergestellt werden, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Verunreinigungen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Dementsprechend wurden konkrete Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transportdokumentation und zu Meldepflichten festgelegt. Bei den Transporten aus dem Atomkraftwerk Philippsburg werden Behälter vom Typ TN 12/2, bei den Transporten aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel vom Typ TN 17/2 eingesetzt. Wann von den erteilten Genehmigungen, die jeweils bis zum 31. Dezember befristet sind, Gebrauch gemacht wird, liegt bei der Nuclear Cargo + Service GmbH und dem Kraftwerksbetreiber. Der konkrete Transporttermin muss mit den Innenministerien der vom Transport berührten Länder, gemäß einer weiteren Auflage des BfS, in einem ausreichenden Zeitraum vor Transportbeginn abgestimmt werden.