Ohne konkrete Termine

BfS genehmigt weitere Castor-Transporte zur Wiederaufarbeitung

Das BfS hat weitere Transporte abgebrannter Brennelemente von Biblis, Brunsbüttel, Mülheim-Kärlich und Unterweser nach La Hague und Sellafield genehmigt.

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat insgesamt vier Anträge über maximal 24 Transporte abgebrannter Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken in die Wiederaufarbeitungsanlagen nach Frankreich und Großbritannien genehmigt. Inhaberin der Transportgenehmigungen ist in allen Fällen die Nuclear Cargo+Service GmbH (NCS).


In die französische Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague wurden maximal sieben Transporte aus dem Atomkraftwerk in Biblis (Block B) in Transportbehältern vom Typ TN 13/1, (Antrag vom 1.7.1999, befristet bis zum 30.6.2001), maximal fünf Transporte aus dem Atomkraftwerk in Brunsbüttel in Transportbehältern vom Typ TN 17/2, (Antrag vom 11.9.2000, befristet bis zum 31.12.2001), maximal zehn Transporte aus dem Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich in Transportbehältern vom Typ TN 12/2 (Antrag vom 14.12.2000, befristet bis zum 31.12.2001) erlaubt. Nach Sellafield dürfen maximal zwei Transporte aus dem Atomkraftwerk Unterweser in Transportbehältern vom Typ CASTOR S1, ( Antrag vom 6.4.2001, befristet bis zum 31.10. 2001) stattfinden.


Wann von den erteilten Genehmigungen Gebrauch gemacht wird, liegt bei NCS und den Kraftwerksbetreibern. Der konkrete Transporttermin muss mit den Innenministerien der vom Transport berührten Länder in einem ausreichenden Zeitraum vor Transportbeginn abgestimmt werden.