Ende des Jahres

BfS genehmigt Rücktransport nach Gorleben

Einen Rücktransport von zwölf Behältern mit radioaktivem Inhalt aus La Hague ins Zwischenlager in Gorleben hat das Bundesamt für Strahlenschutz unter Auflagen in diesen Tagen genehmigt. Die Genehmigung ist befristet vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2005, der Termin wird von der Cogema festgelegt.

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Braunschweig (red) - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den am 28. Januar 2005 beantragten Transport von zwölf Behältern mit HAW-Glaskokillen von der Cogema in La Hague zum Transportbehälterlager (TBL) Gorleben genehmigt.

Das BfS hat auch die Auswirkungen eines gezielt herbeigeführten Flugzeugangriffs mit einer großen Passagiermaschine auf das Zwischenlager Gorleben untersucht. Ein 2003 abgeschlossenes Gutachten untersuchte ein solches Szenario bei einem Inventar mit insgesamt 44 Behältern. Im Juni 2004 belegte eine weitergehende Prüfung, dass das TBL Gorleben auch nach Einlagerung der in den nächsten drei Jahren noch zu erwartenden Behältern mit Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich ausreichend sicher gegen einen gezielt herbeigeführten Flugzeugabsturz ist.

Durch Auflagen in der Transportgenehmigung soll sichergestellt werden, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Kontaminationen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Die erteilte Genehmigung ist vom 01.10.2005 bis zum 31.12.2005 befristet.