BfS genehmigt Castor-Transporte nach Sellafield

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die am 7. Juni 1999 beantragten drei Transporte von abgebrannten Brennelementen aus dem Atomkraftwerk Neckarwestheim zu der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield, Großbritannien, genehmigt.


Durch Auflagen in der Genehmigung soll sichergestellt werden, dass künftig die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Verunreinigungen auch an der Oberfläche britischer Transportbehälter eingehalten werden. Dementsprechend wurden konkrete Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transportdokumentation und Meldepflichten festgelegt. Bei diesen Transporten werden die Behälter vom Typ Excellox 6 eingesetzt.


Es ist noch nicht klar, wann die Nuclear Cargo + Service GmbH die Transporte vornehmen wird. Die Genehmigung ist allerdings bis zum 30. September 2001 befristet. Der konkrete Transporttermin muss mit den Innenministerien der vom Transport berührten Länder, gemäß einer weiteren Auflage des BfS, in einem ausreichenden Zeitraum vor Transportbeginn abgestimmt werden.