Atommüll

BfS genehmigt Atomtransport aus Frankreich

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den Rücktransport von zwölf Behältern mit radioaktiven, aufgearbeiteten Abfällen vom französischen La Hague nach Gorleben genehmigt. Zuvor war die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen intensiv geprüft worden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Salzgitter (red) - Auflagen in der erteilten Transportgenehmigung sollen sicherstellen, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Kontaminationen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Dazu wurden Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transport-Dokumentation und Meldepflichten festgelegt.

Wann von der erteilten Genehmigung, die bis zum 31.03.2007 befristet ist, Gebrauch gemacht wird, liegt bei der Nuclear Cargo + Service GmbH. Der konkrete Transporttermin muss nach Auflagen des BfS mit den Innenministerien der vom Transport berührten Länder vor Transportbeginn abgestimmt werden.

Seit 30. Juni 2005 dürfen laut Atomgesetz keine Transporte mit abgebrannten Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken mehr in die Wiederaufarbeitungsanlagen erfolgen. Die Rücktransporte von HAW-Kokillen aus der WAA in La Hague in das TBL Gorleben werden voraussichtlich bis 2010 abgeschlossen sein.