Bewag wird mit der Ferdinand-von-Quast-Medaille ausgezeichnet

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Die besonderen Verdienste der Bewag im Denkmalschutz würdigte das Land Berlin kürzlich mit der Verleihung der Ferdinand-von-Quast-Medaille. Senatsbaudirektor Hans Stimmann übergab sie an Bewag-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Cramer im Anatomischen Theater in Berlin-Mitte. Ausgezeichnet wird damit der Einsatz der Bewag für den Erhalt ihrer Baudenkmäler - das historische Erbe der Stromerzeugung und -verteilung in Berlin.


"Als Eigentümer von acht denkmalgeschützten Kraftwerken, 34 Abspannwerken und Netzstationen sowie 15 allgemeinen Verwaltungsgebäuden arbeiten wir seit 1997 intensiv an der Erhaltung und Umnutzung dieser Bauten. Denkmale sind Zeugen der Vergangenheit. Daher hat die Bewag den Weg eingeschlagen, die Denkmalwürdigkeit zu erkennen, die Denkmäler zu dokumentieren und durch neue, auch zeitlich befristete Nutzung erlebbar zu machen. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Immobilien wirtschaftlich sinnvoll zu erhalten und zu betreiben. Ziel ist die Erhaltung durch eine ertragbringende Nutzung", erklärte Hans-Jürgen Cramer anlässlich der Preisverleihung. In enger Kooperation mit dem Landesdenkmalamt waren Konzepte zur Zukunft dieser geschichtsträchtigen Gebäude entwickelt worden.


Die Ferdinand-von-Quast-Medaille verleiht das Land Berlin jährlich an Personen und Institutionen, die sich in besonderem Maße für den Denkmalschutz engagieren. Ferdinand von Quast lebte von 1807 bis 1877 und war Schüler des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Von 1844 an wirkte von Quast als erster in Preußen vom König offiziell bestellter Denkmalschützer.