Geschäftsbericht

Bewag: Vorläufige Zahlen weisen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2001/02

Mit einem Jahresüberschuss von 148 Millionen Euro beendete der Berliner Stromversorger Bewag das vergangene Geschäftsjahr. Aufgrund des erneut stark gewachsenen Absatzes erhöhten sich die Umsatzerlöse im Stromgeschäft von 1.483 Millionen Euro um nahezu 61 Prozent auf etwa 2.386 Millionen Euro (jeweils ohne Stromsteuer).

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Berliner Stromversorger Bewag hat sich auch im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 gut im deutschen Energiemarkt behauptet: So führten höhere Umsatzerlöse in allen Geschäftsbereichen trotz deutlich gestiegenen Materialaufwands zu einem Jahresüberschuss von rund 148 Millionen Euro, der damit wiederum das hohe Vorjahresniveau erreicht. Dabei lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 24 Millionen Euro um etwa sieben Prozent über dem Vorjahr.

"Der Vorstand wird aufgrund dieses Ergebnisses vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 130 Millionen Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,58 Euro zu nutzen. Die verbleibenden 18 Millionen Euro sollen als steuerfreie Dotierung unserer Rücklagen zur weiteren Stärkung der Bewag beitragen", erläuterte Finanzvorstand Dr. Rudolf Schulten anlässlich der Vorstellung vorläufiger Zahlen zum Abschluss des gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahres.

Der Stromabsatz des Unternehmens hat sich im Berichtszeitraum mit 58 194 Gigawattstunden nochmals fast verdoppelt. Dieses ist auf die kontinuierliche Ausweitung der Handelsaktivitäten der Bewag und das erneut gestiegene Volumen bei direkten Lieferungen an Kunden außerhalb Berlins zurückzuführen. Aufgrund des erneut stark gewachsenen Absatzes erhöhten sich die Umsatzerlöse im Stromgeschäft von 1.483 Millionen Euro um nahezu 61 Prozent auf etwa 2.386 Millionen Euro (jeweils ohne Stromsteuer). Ursachen für diese gegenüber dem Vorjahr stärker gestiegenen Erlöse beruhen neben der Zunahme beim Stromabsatz auf dem gestiegenen Preisniveau im Stromgeschäft Anfang 2002. Neben Strom für Berliner Kunden hat die Bewag im vergangenen Geschäftsjahr in den Berliner Netzen insgesamt 2068 Gigawattstunden für andere Stromlieferanten durchgeleitet. Dies bedeutet eine Zunahme um etwa 85 Prozent und führte zu einem Jahresumsatz aus dem Netzgeschäft mit Dritten von 112 Millionen Euro.

Mit etwa 2.926 Millionen Euro lagen die Umsatzerlöse insgesamt 946 Millionen Euro über dem Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp 48 Prozent. Die in den Strombezügen enthaltenen Aufwendungen für regenerativ erzeugten Strom, der aufgrund des Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) abzunehmen und zu vergüten ist, sind deutlich um nahezu 29 Prozent auf 51 Millionen Euro gestiegen.